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Ausschuss für Soziales und Integration auf Informationsreise in Kopenhagen

|   Aktuelles 2019

Vom 2. bis 4. Dezember 2019 fuhr der Landtagsausschuss für Soziales und Integration nach Kopenhagen und informierte sich bei Arbeitsgesprächen vor Ort über das dänische Gesundheitssystem, Kinderbetreuung und Inklusion sowie die Integration Geflüchteter in Dänemark. Die 15 Abgeordneten und Minister Lucha trafen sich u.a. mit Abgeordneten des Folketings und VertreterInnen dänischer Ministerien.

Wie die Abgeordneten von der Vertreterin von Healthcare Denmark Dr. Kronenberger erfuhren, unterscheidet sich das Gesundheitssystem in Dänemark grundlegend vom deutschen System darin, dass es vollständig steuerfinanziert ist und nicht über Krankenkassen/-versicherungen.  Die Digitalisierung im Gesundheitssystem ist im Vergleich zu Deutschland in Dänemark erheblich weiter und sorgt für eine effiziente und schnelle Versorgung der Patienten.

Im Ministerium für Kinder und Bildung berichtete Referentin Hvas den Ausschussmitgliedern darüber, wie in Dänemark die Kinderbetreuung geregelt ist. So haben alle Kinder ab dem Alter von 6 Monaten Anspruch auf einen Betreuungsplatz, die Eltern können wählen zwischen öffentlichen oder privaten Angeboten. Die Öffnungszeiten der Einrichtungen müssen sich nach dem Bedarf vor Ort richten. Inklusion ist ein selbstverständlicher Bestandteil des dänischen Bildungssystems.

Mit VertreterInnen des Ministeriums für Einwanderung und Integration sowie der NGO „Danish Refugee Council“ sprachen die Landtagsabgeordneten über aktuelle Schwerpunkte im Bereich Integration, Familienzusammenführung für Geflüchtete und die Unterbringung von Asylbewerbern. Ein Besuch im Asylzentrum Sandholm vervollständigte das Thema.

Mit dem deutschen Botschafter Detlev Rüger trafen die Abgeordneten auf dessen Einladung bei einem Empfang zusammen.

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Fotos: Thomas Poreski MdL