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Austausch mit Fridays-for-Future Bewegung

|   Aktuelles 2019

Alle Plätze waren besetzt im Besprechungsraum des Wahlkreisbüros der Grünen Landtagsabgeordneten Dorothea Wehinger als die Organisatoren der Fridays-for-Future- Bewegung von Singen und Konstanz am Donnerstag-Nachmittag der Einladung zu einem Austausch-Gespräch gefolgt waren.

In der ersten Fragerunde ging es den jungen Leuten vor allem um die Frage, warum die Klimaschutzziele, die das Land Baden-Württemberg sich gesetzt hat, nicht erreicht werden können, obwohl es doch wissenschaftlich längst erwiesen sei, dass diese Ziele erreicht werden müssen.

Dorothea Wehinger erklärte daraufhin, wie mühsam die Überzeugungs-Arbeit in den Ausschüssen bis ins Plenum ist. „Man darf nicht vergessen, dass die AfD, die den Klimawandel gar nicht als von Menschen verschuldet ansieht, die größte Oppositionspartei im Landtag ist und auch die Zusammenarbeit mit den anderen Parteien oft eine Herausforderung darstellt. Für alle Vereinbarungen müssen Mehrheiten gefunden werden – daran arbeiten wir Grünen unermüdlich und verhandeln hart.“

Obwohl die Wahlen gezeigt haben, dass das Thema Klimaschutz bei der Bevölkerung angekommen ist, wünschen sich die Friday-for-Future- Aktivist*innen, auch von Seiten des Landes eine Informationsoffensive: „Das Rauchverbot hat sich doch auch durchgesetzt – warum tun sich die Menschen so schwer mit den Maßnahmen für den Klimaschutz? Auch die Medien müssen noch mehr mitziehen“, so der Appell der Schülerinnen und Schüler.

„Es hat mich sehr beeindruckt, wie gut informiert die Jugendlichen sind und wie ernst Ihnen das Thema ist. Es ist doch erschütternd, wenn ein junger Mann sagt, dass seine Generation, sollte sich jetzt nicht etwas ändern, nicht guten Gewissens eine Familie gründen kann!“ so Dorothea Wehinger.

„Wir Grüne verstehen uns als Bündnispartei und ein Bündnis mit der Bewegung Fridays-for-Future ist uns wichtig. Unser erstes Treffen war ein Anfang, das wir fortsetzen wollen. Je mehr Bündnispartner wir finden, desto mehr können wir auf Landes- und Kreisebene umsetzen. Dafür werde ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten weiterhin engagieren und mich dafür einsetzen, dass das Erreichen der Klimaschutzziele oberste Priorität hat.“

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von links: Vincent Trötschel, Amina Trautmann, Benjamin Janke, Cardina Groß, Dorothea Wehinger, Matteo Möller, Daniel Stoll, Jannis Krüßmann