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Grüner Erfolg: Umstellung auf biologischen Weinanbau am Hohentwieler Olgaberg

|   Pressemitteilungen 2018

Dorothea Wehinger MdL: „Ziel ist EU-Ökozertifizierung für Teilbetrieb des Staatsweinguts Meersburg.“

Das Staatsweingut Meersburg stellt den Teilbetrieb am Hohentwieler Olgaberg auf biologischen Weinanbau um. Aufgrund größerer Umstrukturierungen kann das Betriebsgebäude am Hohentwiel komplett für die ökologische Bewirtschaftung genutzt und somit ein Teilbetrieb am Olgaberg gebildet werden. Dies ermöglicht, dass alle Rebsorten und Produkte des Hohentwieler Olgabergs nach erfolgreicher Umstellung öko-zertifiziert und mit dem EU-Bio-Siegel vermarktet werden können. Dies teilte das Ministerium für Finanzen auf Anfrage der Fraktion GRÜNE im Landtag mit.

Die dreijährige Umstellungsphase hat bereits am 27. Dezember 2017 begonnen. Seit diesem Zeitpunkt wird die gesamte Anbaufläche am Olgaberg konsequent nach den gesetzlichen Vorschriften für Bio-Weinbau bewirtschaftet. Das Pilotprojekt wird dabei durch das staatliche Weinbauinstitut Freiburg wissenschaftlich begleitet.

Als örtliche grüne Landtagsabgeordnete freut sich Dorothea Wehinger über diese Nachricht: „Die Umstellung auf ökologischen Anbau ist für den Naturschutz und den Erhalt der Artenvielfalt am Hohentwiel von großer Bedeutung. Wichtigstes Merkmal ist dabei die Pestizidreduzierung. Der Umstellungsprozess wird von Landesseite aktiv begleitet, so dass die EU-Ökozertifizierung für den gesamten Teilbetrieb des Staatsweinguts am Olgaberg als Ziel angestrebt wird. Grün macht auch hier den Unterschied.“ Nicht zuletzt durch den Besuch von Finanzministerin Edith Sitzmann am Hohentwiel auf Einladung von Dorothea Wehinger im März 2017 und einem Vor-Ort-Termin mit Dr. Jürgen Dietrich, Leiter des Staatsweinguts Meersburg, im September 2017 kann die Umstellung nun durch grüne Impulse realisiert werden.

Auch der weinbaupolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Reinhold Pix, zeigt sich erfreut: „Unsere Äcker und Weinberge haben zunehmend Probleme mit Pestiziden und Nitraten. Das ist schlecht für Mensch und Umwelt. Die ökologische Landwirtschaft ist deshalb der richtige Ansatz und die landeseigenen Betriebe müssen mit gutem Beispiel voran gehen. Die Entscheidung über den Olgaberg ist ein bedeutender Schritt in diese Richtung, dem wir beispielsweise mit der Pestizidreduktionsstrategie des Landes weitere folgen lassen wollen.“

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